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Steuer

 


Quellensteuer in der Schweiz

Der Quellensteuer unterliegen alle ausländischen Arbeitnehmer, welche nicht die fremdenpolizeiliche Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) besitzen, im Kanton jedoch steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt haben. Es sind dies vor allem Jahresaufenthalter mit Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B). Die Quellensteuer wird von dem Bruttoeinkommen berechnet.

Die Höhe des Steuerbetrages ergibt sich aus den von der kantonalen Steuerverwaltung, Abteilung Quellensteuer, herausgegebenen Tarifen. (Organisationsuebersicht Quellensteuer)

Mit der Quellensteuer sind die Steuern von Bund, Kanton und Gemeinde (inkl. Fürsorge- und Kirchensteuer) abgegolten, soweit sie für das Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit geschuldet sind.

Für Quellensteuerpflichtige die keiner Landeskirche (dies sind: Römisch-katholische, Evangelischreformierte und Christkatholische) angehören, ist der Tarif „ohne Kirchensteuer“ anzuwenden.

Ab 1.1.2014: Es gelten in allen Kantonen vereinheitlichte neue Tarifcodes. Das bedeutet, dass sich u.a. die steuerliche Einstufung von Aufenthaltern (Aufenthaltsbewilligung B) ändert. Die neuen Quellensteuertarife sind ab 1.1.2014 von allen Arbeitgebern anzuwenden, und in allen Kantonen gleich. Die Quellensteuer in der Schweiz wird direkt vom Arbeitgeber einbehalten, und an die zuständige Steuerbehörde abgeführt.

 

Bundessteuern

Die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer sind die beiden Haupteinnahmequellen des Bundes.

Die direkte Bundessteuer

Für Privatpersonen (natürliche Per­sonen) wird die direkte Bundessteuer auf das Einkommen erhoben, für die Unternehmen und Gesellschaften (juristische Per­sonen) auf den Gewinn. Sie wird von den Kantonen zugunsten des Bundes verlangt und bezogen.

Die Mehrwertsteuer

…ist eine Verbrauchssteuer, die auf alle Phasen der Produktion und Verteilung sowie bei der Einfuhr von Gütern erhoben wird. Die Höhe beträgt in der Regel 8 % bzw. 2,5 % für Güter des täglichen Bedarfs.

Kantonale Steuern

Im Rahmen des Steuerharmonisierungsgesetzes sind die Kantone in der Wahl der zu erhebenden Steuern frei, ausgenommen sind die Bundessteuern wie Mehrwertsteuern und Zölle.Die Kantone sind verpflichtet, ihre Steuergesetze aufeinander abzustimmen. Das betrifft insbesondere Steuersubjekt, Steuerobjekt, Verfahrens- und Strafrecht. Die Harmonisierung betrifft nicht Tarife, Steuersätze, Sozialabzüge und Freibeträge.Daher können sowohl die Steuerbelastung als auch die einzelnen Regelungen in den Steuergesetzen selber sehr unterschiedlich sein.

Gemeindesteuern

Die Gemeinden erheben ihre Steuern aufgrund der kantonalen Steuergesetze, sie legen aber die Steuergesetze selber fest. Die Gemeindesteuern sind oft ebenso hoch oder sogar höher als die Kantonssteuern. Den Gemeindesteuern unterliegen i. d. R. die gleichen Objekte wie den Kantonssteuern, d. h. Einkommen und Vermögen, Gewinn und Kapital, Grundstücksgewinne, Erbschaften und Schenkungen usw.

 

 
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